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Diese Gattung ist was für echte Blütenfans, da die Pflanzen nicht unbedingt an gefährliche
fleischfressende Pflanze erinnern. Blüten gibt es in fast allen Farben. Einige Arten bilden im Winter eine Winterrosette, in die sie
sich sozusagen zurückziehen. Manche Arten können draußen im Moorbeet gehalten werden. Sonst gibt es nicht wirklich viel,
was ich noch über diese Gattung sagen könnte, da ich nicht so viele Arten besitze.
Pinguicula cyclosecta
Beschrieben von: Siegfried Jost Casper (1963)
Verbreitung: Mexiko
Eigene Erfahrungen:
Ich hatte von Anfang an keinerlei Probleme mit dieser Pflanze. Sie hat auch mehrfach geblüht, doch leider
keimten die gewonnen Samen nicht. Im Winter hat sie dann eine Winterrosette gebildet und begann im Frühjahr wieder damit neu auszutreiben.
Ihre bevorzugte Beute sind übrigens Trauermücken.
Nach der Winterruhe hat sich die Pflanze überraschend geteilt.
Im Sommer des nächsten Jahres stellte ich die Pflanze zusammen mit ein paar anderen Pflanzen auf den Balkon. Wenige Stunden später
kam es zum schlimmsten Unwetter, was ich je erlebt hatte. Innerhalb von 10 Minuten war alles vorbei. Das Substrat wurde zu einem großen Teil
weggespült. Normalerweise gelangt noch nicht einmal ein einziger Regentropfen an die Pflanzen, da der Balkon gut geschützt ist.
Diese Pinguicula hat es am schlimmsten erwischt, sie fiel komplett auseinander und bestand dann nur noch aus Einzelteilen. Doch die einzelnen
Blätter wurden einige Tage später zu Blattstecklingen. Nun habe ich zwar keine große Pflanze mehr, aber dafür sehr viele kleine.
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Licht: hell
Luftfeuchtigkeit: 60%
Temperatur: Sommer 20-25°C, im Winter kühler
Substrat: Torf-Sand-Perlite-Gemisch
Wasser: Anstau, im Winter trocken
Vermehrung: Blattstecklinge, Samen
Schwierigkeitsgrad: 
Pinguicula laueana
Beschrieben von: Dr. Franz Speta und Franz Fuchs (1989)
Verbreitung: Mexiko
Eigene Erfahrungen:
Diese Pflanze verhält sich ähnlich wie Pinguicula cyclosecta, doch leider wächst sie nicht ganz so schnell.
Aber auch sie hat sich im Winter in eine Winterrosette zurückgezogen. Diese war so winzig, dass sie irgendwann einging. Das besondere
an dieser Art ist übrigens die rote Blüte.
Nach einiger Zeit versuchte ich es erneut und wurde mit einer Blüte belohnt. Doch auch Pflanze Nr. 2 ging nach einigen Jahren ein.
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Licht: hell
Luftfeuchtigkeit: 60%
Temperatur: Sommer 20-25°C, im Winter kühler
Substrat: Torf-Sand-Perlite-Gemisch
Wasser: Anstau, im Winter trocken
Vermehrung: Blattstecklinge, Samen
Schwierigkeitsgrad: 
Pinguicula 'Sethos' (ehlersiae x moranensis)
Eigene Erfahrungen:
Auch diese war eine meiner ersten Pflanzen. Diese Hybride ist relativ einfach und blüht auch sehr häufig.
Beim ersten Umtopfen merkte ich schnell, dass sie weiß, relativ kurze Wurzeln, wie alle Pinguicula besitzt. Doch diese Pflanze
ist sehr widerstandsfähig. Bei mir wächst sie auf der Nordseite besser, als auf der Südseite und teilt sich dort
nach der Blüte auch mehrfach. Über diesen Weg lässt sie sich sehr einfach vermehren.
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